Streit um Super League: UEFA und Real Madrid einigen sich auf Prinzipienabkommen

Streit um Super League: UEFA und Real Madrid einigen sich auf Prinzipienabkommen

Der Konflikt bezüglich der Super League zwischen dem spanischen Meisterklub Real Madrid und dem Europäischen Fußballverband UEFA scheint vorerst beigelegt. Nach einer Versammlung des Exekutivkomitees in Brüssel am Mittwoch gab die UEFA bekannt, dass sie mit den Vertretern aus Madrid und der European Football Clubs Association (EFC) ein Abkommen über grundlegende Prinzipien zum Nutzen des europäischen Vereinsfußballs erzielt hat. Genauere Angaben dazu wurden nicht gemacht.

Dieses Abkommen soll helfen, die laufenden Rechtsstreitigkeiten im Kontext der European Super League zu lösen, sobald diese Prinzipien in die Praxis umgesetzt sind. Die Madrilenen hatten kürzlich zusammen mit dem Projektbetreiber A22 von der UEFA Entschädigungen in Höhe von über vier Milliarden Euro verlangt. Grund: Der Verband habe seine dominante Position missbraucht, um die geplante Superliga im Jahr 2021 zu blockieren.

Das Ergebnis entstand nach mehreren Monaten Verhandlungen und soll den Wert sportlicher Erfolge betonen. Es legt den Fokus auf die bleibende Stabilität der Vereine und auf Verbesserungen für Fans durch neue Technologien, wie in der Nachricht der UEFA stand.

Unter Leitung von Real Präsident Florentino Pérez hatten 2021 zwölf Clubs einen Vorstoß gemacht und eine Super League als separaten Topwettbewerb initiiert, den sie aber bald aufgaben. Obwohl einige Beteiligte wie Barcelona oder Chelsea längst abgesprungen sind, hat das Projektteam die Ideen 2024 überarbeitet. Die nun als Unify League bezeichnete Variante passt besser zu den laufenden Turnieren und zielt auf eine Zulassung durch die UEFA ab.