Streit in der Kabine von Real: Fede Valverde äußert sich zum ersten Mal

Streit in der Kabine von Real: Fede Valverde äußert sich zum ersten Mal

Nach einer Saison ohne Titel und dem Ausscheiden in der Champions League sorgte am Donnerstag ein Ereignis auf dem Trainingsplatz für Aufsehen. Fede Valverde musste die Spekulationen über eine Prügelei mit seinem Teamkameraden Tchouameni widerlegen, nachdem ein Hospitalbesuch des Mittelfeldakteurs Gerüchte angeheizt hatte.

"Niemand hat den anderen angegriffen"

In seiner Erklärung betont Valverde, dass die Gefühle zwar eskaliert seien, es jedoch zu keiner handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen sei. "Gestern ereignete sich ein Vorfall mit einem Teamkollegen nach einem Moment im Training, wo die Müdigkeit vom Spielbetrieb und die Enttäuschung alles verstärkt haben", beschreibt der Urguayer den Hergang.

Die Wunde an seiner Stirn war nur ein bedauerlicher Unfall inmitten eines hitzigen Gesprächs: "Im Verlauf der Debatte bin ich unabsichtlich an einen Tisch gestoßen und habe mir eine leichte Schnittverletzung an der Stirn zugezogen, die einen kurzen Aufenthalt im Krankenhaus notwendig machte. Mein Teamkollege hat mich zu keinem Zeitpunkt geschlagen, und ich habe das ebenfalls nicht getan."

Valverde kritisiert Leaks aus dem Team

Der Nationalspieler ist besonders aufgebracht darüber, dass private Kabinenangelegenheiten in die Öffentlichkeit gelangt sind. Valverde vermutet eine bewusste Aktion in einer herausfordernden Zeit für Real Madrid. "In einer typischen Mannschaft können solche Vorfälle vorkommen und werden unter sich geklärt, ohne dass sie publik werden. Jemand hier scheint die Sache jedoch sofort nach draußen zu tragen", wirft er dem anonymen Quatscher vor. In einer trottlosen Saison gerate Madrid eh stärker ins Visier, was dazu führe, dass "alles noch dramatischer dargestellt" werde.

Trotz der Klarstellung reflektiert Valverde ehrlich und bittet um Verzeihung für sein hitziges Verhalten. "Es tut mir leid. Es tut mir aufrichtig leid, weil die Sache mich belastet, genau wie die aktuelle Phase, die wir erleben", gibt der Mittelfeldspieler zu. Er erkennt an, dass seine Wut über den Saisonverlauf und die körperliche Belastung zum Konflikt beigetragen haben: "Ich bin mir bewusst, dass mein Frust über die Lage mich so weit getrieben hat, dass es zu einem Zusammenstoß mit einem Mitspieler kam."