Siegtor und Blutgraetsche: Aufregung um Arsenals Glueckspilz Havertz
Der Nationalspieler Havertz besorgte dem FC Arsenal am Montagabend per Kopfball das 1 zu 0 gegen den FC Burnley und rückte damit dem ersten Meistertitel seit 22 Jahren sehr nahe. Sollte der Verfolger Manchester City am Dienstagabend nicht beim AFC Bournemouth gewinnen ist der Champions League Finalist Arsenal durch.
Zum Match Center: FC Arsenal vs. FC Burnley
Doch nicht wegen seines Tores in der 37. Minute stand der ehemalige Leverkusener nach dem Abpfiff in London im Mittelpunkt. Mit seinem harten Tritt gegen Burnleys Lesley Ugochukwu sorgte Havertz in der Premier League für Aufsehen, die seit Roy Keane oder Vinnie Jones durchaus robust ist.
Kein Platzverweis trotz VAR Check
Ein brutales Einsteigen von Havertz. Er ist weit vom Ball entfernt. Es geht nicht nur um das Grätschen sondern vor allem um den Treffer weit oben mit offener Sohle sagte Neville ein früherer Kollege von Keane und selbst kein Unschuldslamm nachdem Havertz seinen Gegner in der 66. Minute ohne echte Chance am Ball mit den Stollen an der Wade erwischte. Das ist wirklich nicht in Ordnung.
Schiedsrichter Paul Tierney zeigte trotz guter Sicht nur Gelb und der VAR Check bestätigte dies. Es habe sich nicht um grobes Foulspiel gehandelt teilte die Premier League nach der Prüfung mit. Und nicht nur Burnleys Interimstrainer Mike Jackson verstand die Welt nicht mehr.
Das war gefährlich und hätte zu einer Verletzung führen können sagte Jackson. Im heutigen Fußball ist das einfach eine rote Karte. Und die hätte das Spiel zu unseren Gunsten wenden können.
Arsenals Trainer Mikel Arteta der Havertz kurz danach auswechselte zeigte sich kleinlaut. Ich hatte durchaus Bedenken als die Szene überprüft wurde. Am Ende blieb es dabei. Havertz war der Glueckspilz wie Neville anmerkte.