Senegalesische Anhänger nach turbulentem Afrika-Cup-Endspiel vor marokkanischem Gericht

Senegalesische Anhänger nach turbulentem Afrika-Cup-Endspiel vor marokkanischem Gericht

Wegen Ausschreitungen beim turbulenten Finale des Afrika-Cups müssen 18 senegalesische Fußballanhänger seit Donnerstag vor einem Gericht in Marokko haften. Nach Berichten der Nachrichtenagentur AFP wurde der Prozessauftakt auf den 29. Januar verschoben, damit alle Beteiligten ausreichend Zeit zur Vorbereitung haben.

Die Angeklagten sitzen seit dem von Unruhen geprägten Endspiel am vergangenen Sonntag in Rabat in Untersuchungshaft, berichtet AFP. Zusätzlich wurde ein französischer Staatsbürger algerischer Abstammung in Gewahrsam genommen.

Der 1:0-Sieg (0:0) des Senegal nach Verlängerung wurde von einem Skandal überschattet. Senegal fühlte sich doppelt getäuscht. Nationaltrainer Pape Thiaw schickte seine Spieler vom Platz. Auf den Rängen in Rabat kam es zu Tumulten. Anhänger des Senegal versuchten, auf das Feld zu stürmen, doch Sicherheitskräfte hielten sie auf. Erst nach etwa 20 Minuten ging das Spiel weiter.