Schwer verdaulich: Werder Breman frustriert über das Remis
"Schwer verdaulich", "keine Erlösung", doch auch ermutigende Anzeichen: Trainer Horst Steffen von Werder Breman sprach von der großen Enttäuschung über den späten Ausgleich im 3:3 (1:1) gegen Eintracht Frankfurt, betonte aber insgesamt seine Zufriedenheit mit der Teamleistung. "Im Großen und Ganzen haben wir besonders in der zweiten Halbzeit eine starke Spielstruktur gezeigt", erklärte Steffen. "Die Frustration nach dem Abpfiff ist jedoch enorm, und wir müssen das jetzt erst einmal verarbeiten. Am Ende fehlen uns zwei wichtige Punkte."
Werder Breman bleibt auch im neuen Jahr stehen und hat nun in sieben Spielen hintereinander keinen Sieg geholt. Gegen Frankfurt trennte nur eine Handvoll Sekunden. Die Hanseaten hatten das spannungsgeladene Match gegen die Eintracht durch das Tor des Neuzugangs Jovan Milosevic (80.) gewendet, doch die Gäste glichen in der Nachspielzeit (90.+4) durch Ansgar Knauff aus.
Bei den Bremer Spielern machte sich nach dem Pfiff tiefe Ernüchterung breit. "Führt man bis zur allerletzten Sekunde, wirkt es wie eine echte Niederlage", meinte Justin Njinmah, der den ersten Treffer für Werder erzielte (29.). Den vorläufigen Ausgleich zum 2:2 schoss Jens Stage (78.).