"Schockmoment" - Schweiz auch gegen Argentinien ohne Manzambi

"Schockmoment" - Schweiz auch gegen Argentinien ohne Manzambi

Der 20-Jährige vom SC Freiburg hatte schon im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:3 i. E.) wegen einer Knieprellung gefehlt. Manzambi ist mit drei Treffern aktuell bester Schweizer Torschütze des Turniers und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor. Sein Ausfall schmerze "extrem", so Yakin: "Das war ein Schockmoment. Er hatte das Momentum auf seiner Seite." Die Schweizer werden dies "als Team auffangen".

Kapitän Granit Xhaka schwor seine Mannschaft derweil auf das Duell mit Argentiniens Superstar Lionel Messi (acht Turniertore) ein: "Ihn über 90 Minuten immer zu stoppen, wird schwierig. Aber wir versuchen unser Bestes. Wir müssen clever sein, kompakt spielen und die Räume eng machen, damit er nicht allzu viel Platz hat. Wir müssen auch versuchen, auf Ballbesitz zu spielen. Wenn wir den Ball haben, wird er nicht so viele Aktionen haben."

Die Schweiz steht erstmals seit 72 Jahren wieder unter den letzten acht bei einer WM. Dies war bislang 1934, 1938 und 1954 gelungen. Das Halbfinale haben die Eidgenossen noch nie erreicht.