Schmidt gibt Klassenerhalt auf: Mehr als ein Wunder nötig

Schmidt gibt Klassenerhalt auf: Mehr als ein Wunder nötig

Fußballtrainer Frank Schmidt äußerte nach der 0:2 Pleite im Abstiegskampf bei Werder Bremen nur noch geringe Zuversicht bezüglich des Verbleibs des Bundesligisten 1. FC Heidenheim in der Liga. "Es wäre tatsächlich mehr als ein Wunder, wenn wir aus dieser Lage herausfinden", erklärte Schmidt am Samstagnachmittag bei Sky. Er zähle nicht zu den Leuten, "die bloss hoffen", sondern zu denen, "die für gewöhnlich dran glauben - doch gerade fällt mir das ebenso schwer wie unseren Supportern". Gegen den Tabellenvorletzten habe man keine Möglichkeit erkannt, daher sei es knifflig, hier etwas Positives zu finden.

Die Heidenheimer erscheinen mit acht Punkten Abstand zum Relegationsplatz kaum noch rettbar, rein statistisch sind sie schon durch. Mit nur 14 Punkten nach 24 Matches hat seit der Drei-Punkte-Regel noch kein Klub am Ende den Ligaerhalt gesichert.

"Schlussendlich hat es nicht ausgereicht. Vorne wie hinten war die Darbietung nicht stark genug, um in der Bundesliga zu bestehen", äußerte sich Heidenheims Mittelfeldakteur Niklas Dorsch bei DAZN sichtlich frustriert. Dieses Spiel habe die letzte Gelegenheit geboten, "um wieder an die vorderen Ränge anzuknüpfen", doch man habe sie vertan. Bei dieser Ausführung habe man "in der Bundesliga nichts zu melden".

Werder Bremen ging im Kampf der beiden Schlusslichter durch Jovan Milosevic (57.) in Führung, ein Eigentor von Hennes Behrens (90.+7) besiegelte den Ausgang. Heidenheim hängt seit elf Bundesliga Duellen (drei Unentschieden, acht Misserfolge) ohne Triumph. In keinem der 24 bisherigen Bundesliga Spiele blieb das Ostalb Team ohne kassierten Treffer.