Schiedsrichter-Fehler erzeugen bitteren Nachgeschmack für Kircher

Schiedsrichter-Fehler erzeugen bitteren Nachgeschmack für Kircher

Der Leiter der Schiedsrichter Knut Kircher will die aktuellen Fehlentscheidungen seiner Kollegen in der Bundesliga nicht verharmlosen und verspricht Fortschritte. "Der einwandfreie Auftakt nach der Winterpause wird dadurch getrübt und es bleibt ein unangenehmer Nachgeschmack", erklärte Kircher gegenüber dem kicker: "Aus unserer Perspektive wurden die Vorfälle mit den Beteiligten detailliert durchgesprochen und untersucht, daher erwarten wir, dass solche Irrtümer künftig entweder ganz ausbleiben oder wenigstens nicht mehr so häufig vorkommen."

In jüngster Zeit haben die Unparteiischen in diversen Spielen keine starke Präsenz gezeigt. "Mit jedem Einzelfall streben wir eine Verbesserung an", betonte Kircher: "Allerdings sind nicht alle Situationen gleichartig, weshalb es keine universelle Formel gibt, die zukünftig alle Pannen vermeidet. Am Ende sind es immer noch Personen, die pfeifen und die Monitore beobachten."

Insgesamt betrachtet Kircher die Arbeit der Schiedsrichter "nicht als wackelig", trotzdem sei es nötig, "gezielt" anzupassen: "Letzten Donnerstag haben wir in einem virtuellen Gesprächsformat den Richtern unsere Richtlinien und Standards zur Einheitlichkeit nochmals detailliert erläutert." Zusätzlich ist für ein Trainingscamp Ende Februar oder Anfang März geplant, um "mehr Klarheit und Führung" zu schaffen: "Ich bin überzeugt, dass wir damit einen starken Schlussspurt hinlegen können."