Rücktritt von Gravina nach Italiens Quali-Fiasko
Die Situation mit Gravina war in Italien rasch zu einem politischen Streitpunkt avanciert. Zuerst hatte die zweitmächtigste Regierungspartei Lega den Abschied des 72-Jährigen verlangt, woraufhin Sportminister Andrea Abodi den Rückzug des seit 2018 tätigen Verbandsleiters befürwortete. Auch Abgeordnete im Parlament stimmten dieser Aufforderung zu.
"Es ist klar, dass der italienische Fußball von Grund auf neu strukturiert werden muss. Dieser Wandel sollte mit einer Verjüngung an der Spitze des Verbands einhergehen", erklärte Abodi.