Rüdiger zu Foul gegen Rico: "Habe ihm nie wehtun wollen"

Rüdiger zu Foul gegen Rico: "Habe ihm nie wehtun wollen"

Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger hat die Anschuldigungen des Getafe-Verteidigers Diego Rico bezüglich des kontroversen Fouls aus frühem März abgelehnt. "Bei Zeitlupenaufnahmen sieht es heftig aus. Im laufenden Spiel wirkt es jedoch anders. Ich will keinen Streit mit ihm, doch ich hatte nie die Absicht, ihm Schaden zuzufügen", erklärte der Real-Madrid-Abwehrspieler am Montag auf einer Pressekonferenz.

Im Lauligaspiel hatte Rüdiger Rico mit dem Knie am Kopf erwischt, und der Betroffene vermutete später Vorsatz. "Bei einer absichtlichen Aktion hätte ich ihn verletzt. Nach dem Match habe ich mit ihm geredet. Man sollte nicht nur ein einzelnes Bild betrachten. Ich spiele gerne intensiv. Allerdings respektiere ich klare Grenzen. Daher finde ich die Reaktionen übertrieben", betonte Rüdiger vor dem Champions-League-Achtelfinal-Rückspiel gegen Manchester City am Dienstagabend (21.00/DAZN).

Nach dem 3:0-Hinspielsieg ist Real Madrid schon halb im Viertelfinale, doch Rüdiger mahnt zur Vorsicht vor dem englischen Top-Team. "Solche Duelle kenne ich zur Genüge. Mit Real habe ich die Champions League geholt, und genau dafür trainiert man. In jüngster Zeit trafen wir oft auf City, eines der stärksten Teams Europas. Wer den Wettbewerb gewinnen will, muss gegen sie antreten", meinte der 33-Jährige.

Zu seiner Rolle bei Real schwieg Rüdiger, da sein Vertrag im Sommer endet. "Am wichtigsten ist für mich die körperliche Form. Ich fühle mich prima. Zum Übrigen bin ich überzeugt, dass wir eine Einigung erzielen. Derzeit ist nicht der passende Moment dafür. Real Madrid liegt mir am Herzen, und ich genieße es hier", schloss er ab.