Real Madrid beendet Zusammenarbeit mit Trainer Xabi Alonso
Nach der Pleite im Supercup Spaniens hat Real Madrid sich von seinem Trainer Xabi Alonso getrennt. Der spanische Rekordmeister im Fußball kündigte am Montag an, dass die Auflösung des Vertrags in beidseitigem Einverständnis stattfand. Als neuen Chefcoach stellte der Klub prompt den Ex-Profi Álvaro Arbeloa vor, der bislang die zweite Mannschaft betreute und in der Vergangenheit als Spieler an der Seite von Alonso für Real Madrid aktiv war.
"Xabi Alonso wird stets die Zuneigung und den Respekt aller Madrid-Fans erleben, da er eine Ikone von Real Madrid darstellt und immer die Prinzipien unseres Klubs verkörperte", stand in der offiziellen Erklärung des Vereins. "Real Madrid bleibt für immer sein Zuhause. Der Klub bedankt sich bei Xabi Alonso und seinem gesamten Stab für die geleistete Arbeit und das Engagement in dieser Phase und wünscht ihnen Erfolg in der kommenden Etappe ihres Lebens."
Alonso, 44 Jahre alt, übernahm Real Madrid zu Beginn der Saison und löste Carlo Ancelotti ab. In Deutschland feierte er mit Bayer Leverkusen in der Spielzeit 2023/2024 den Doppelsieg.
In der La Liga Spaniens belegt Real den zweiten Platz mit drei Punkten Abstand zum FC Barcelona. Am Wochenende unterlag Madrid in Saudi-Arabien im Supercopa-Finale gegen den großen Rivalen mit 2:3.
Seit Längerem kursierten Spekulationen über eine bevorstehende Entlassung Alonsos. "Projekte erfordern Zeit. Wir bauen weiter auf, sei es im Spiel, bei den Gefühlen oder im Teamzusammenhalt", äußerte Alonso kurz vor dem Supercup. Obwohl es zuvor fünf Siege in Folge gab, bezeichneten spanische Zeitungen das Duell mit Barcelona als entscheidendes Match in der Wüste für ihn persönlich.