Rassismusvorwurf gegen Vinicius: CBF verlangt harte Maßnahmen

Rassismusvorwurf gegen Vinicius: CBF verlangt harte Maßnahmen

Der brasilianische Fußballverband CBF reagiert auf den Verdacht eines Rassismusfalls in der Champions League rund um Vinicius Junior und fordert Konsequenzen. Der Verband appelliert an die UEFA, mit Härte vorzugehen, um die Täter der rassistischen Äußerungen ausfindig zu machen und zu sanktionieren.

Die UEFA hat eine Prüfung gegen Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon gestartet. Vinicius unterstellt dem Spieler aus Argentinien, dass dieser ihn während des Play-off Hinspiels der Königsklasse zwischen Real Madrid und Benfica in Lissabon als Affe beschimpft habe.

In einem Brief, den CBF-Präsident Samir Xaud unterschrieben hat, wird eine umfassende Untersuchung gefordert, die zu einer abschreckenden Strafe führen soll. Die UEFA sei verpflichtet alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, damit die Verantwortlichen für rassistische Beleidigungen erkannt und gebührend bestraft werden.

Real Madrid teilte am Donnerstag mit, der UEFA sämtliche vorhandenen Belege zum Fall übergeben zu haben. Prestianni hat die Vorwürfe in seinem Instagram-Profil dementiert, doch sie finden unter anderem bei Real-Stürmer Kylian Mbappé Rückhalt. Die Teams spielen am nächsten Mittwoch im Rückspiel der Play-offs im Santiago-Bernabéu-Stadion in Madrid wieder gegeneinander.