Premier League jagt Schweizer Manzambi – SC Freiburg winkt Rekord-Verkauf

Premier League jagt Schweizer Manzambi – SC Freiburg winkt Rekord-Verkauf

Johan Manzambi, sagte Thomas Müller kürzlich in seiner Rolle als TV-Experte, sei ein Spieler, den sich auch der FC Bayern "anschauen sollte. Das könnte einer für Bayern München sein."

Tatsächlich war der 20-jährige Schweizer vom SC Freiburg schon vor Beginn der WM 2026 kein Geheimtipp mehr. Dank seiner starken Leistungen bei der Weltmeisterschaft wird er von Tag zu Tag teurer.

Medienberichten zufolge jagen einige englische Großklubs bereits den vielseitigen Mittelfeldspieler. Manchester United könne ihn "nicht länger ignorieren", titelte etwa die Manchester Evening News am Donnerstag.

Manzambi hatte da gerade sein drittes Spiel bei dieser WM absolviert. Beim 2:1 (0:0) gegen Kanada war er erneut Man of the Match – wie zuvor bereits als Joker gegen Bosnien-Herzegowina (4:1). Manzambi steht nun bei drei Toren und einem Assist. Zweifellos ist er einer der besten Spieler der Gruppenphase.

Interessenten stehen Schlange

Die Liste der angeblichen Interessenten ist prominent befüllt. Neben United werden auch der FC Arsenal, der FC Chelsea und Manchester City als mögliche Abnehmer gehandelt. Real Madrid soll ebenfalls Interesse zeigen.

Vieles deutet also auf ein Wettbieten der Superreichen an. Für den SC Freiburg ist das die bestmögliche Situation. Schon vor der WM galt ein Preisschild von 30 Millionen Euro als angebracht. Mittlerweile wirkt das für Premier-League-Verhältnisse fast wie ein Schnäppchen.

Eine Ablöse von 60 oder 70 Millionen wird in der Schweizer Presse vermutet - bisherige Rekordtransfers der Freiburger waren die Abgänge von Kevin Schade und Merlin Röhl nach England für je etwa 25 Millionen.

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