Palästinensischer Fußballverband verlangt Ausschluss Israels
Der Weltfußballverband FIFA hat den israelischen Verband IFA in der Vorwoche mit einer Strafe von 150.000 Schweizer Franken (etwa 165.000 Euro) belegt, da er mehrmals gegen Vorgaben zur Vermeidung von Diskriminierung verstoßen hatte.
Ein Gutachten des Disziplinarausschusses der FIFA kam zu dem Ergebnis, dass die IFA versäumt habe, ausreichende Schritte gegen den Klub Beitar Jerusalem einzuleiten, um das fortlaufende und umfassend belegte rassistische Verhalten zu unterbinden.
Strafe reicht nicht aus?
Rajoub bezeichnete die Bußgeldstrafe als wichtigen Schritt, stellte jedoch fest, dass sie das minimale Notwendige nicht erreiche. Der Verband aus Palästina hatte der FIFA bereits im Oktober 2024 Anklagen wegen Diskriminierung durch die IFA übermittelt.
Eine eigenständige Überprüfung zur Beteiligung israelischer Mannschaften mit angeblichem Domizil im besetzten Westjordanland an nationalen Wettbewerben führte zu keinem konkreten Ergebnis.
Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass wenigstens fünf Vereine aus israelischen Siedlungen im Westjordanland dem israelischen Verband angehören. Rajoub nutzte diesen Aspekt am Dienstag erneut als Argument für einen potenziellen Ausschluss. Darüber hinaus sprach er von Verdacht auf strafbare Handlungen bestimmter israelischer Verantwortlicher im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza.