"Noch nur Halbzeit": Die Mainzer bleiben wachsam trotz Heimsieg
Selbst ein deutlicherer Erfolg, der angesichts der vielen Gelegenheiten vor dem Tor realistisch gewesen wäre, hätte seine Perspektive nicht verändert, erklärte Fischer: "Im Fußball existieren keine Gewissheiten", meinte der Schweizer, der "natürlich" ein weiteres Treffer seines Kaders gesehen hätte. "Allerdings hätten wir auch den entscheidenden Treffer kassieren können. Deshalb ist das Ergebnis angemessen."
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Trotz der zwei perfekten Treffer von Kaishu Sano (11.) und Stefan Posch (19.) bleiben die Mainzer auf Zack. Sollte im Rückmatch ein Gegentor fallen, würde es "brennen wie Zunder", warnte Sportdirektor Niko Bungert: "Wir haben noch einmal 90 Minuten im Feuer zu bestehen." In Straßburg erwartet das Team eine "heiße Atmosphäre, das wissen wir genau".
Am Sonntag trifft in der Bundesliga zunächst der SC Freiburg (19:30 Uhr/DAZN), der am Donnerstagabend mit einem 3:0 im Viertelfinale-Hinspiel der Europa League ebenfalls einen starken Auftritt hinlegte. Vier Tage danach streben die Rheinhessen das erste europäische Halbfinale in der Clubhistorie an.
Dass dies trotz der guten Ausgangsposition kein leichter Weg wird, ist auch Paul Nebel klar: "Fällt ein Tor für sie, kann es auswärts richtig unangenehm werden", äußerte der Mittelfeldakteur zum Ligue-1-Gegner: "Wir müssen daher genau so konzentriert bleiben wie an diesem Tag."