Neuer Vorfall: Behrens stößt Teamkollegen zu Boden und beschimpft ihn
Kevin Behrens, der frühere deutsche Nationalspieler, hat sich erneut durch einen Wutausbruch in ein schlechtes Licht gerückt. Während des Vorbereitungsspiels gegen den tschechischen Topverein Viktoria Plzen, das mit 2:4 verloren ging, am Freitagmorgen, hat Behrens seinen Mitspieler Georgios Koutsias grundlos umgestoßen und schwer beleidigt. Behrens steht mittlerweile beim FC Lugano in der Schweiz unter Vertrag.
Im Livestream ist klar zu hören, wie Behrens Koutsias als "kleine Missgeburt" tituliert und ihm befiehlt, still zu sein. Der FC Lugano hat den Zwischenfall in einer Erklärung scharf verurteilt. Der Verein plant, den Fall intern zu klären und eine eventuelle Sanktion zu prüfen. Bisher hat Behrens nicht reagiert.
Das ist nicht der erste Skandal um Behrens. Der Stürmer, der zuvor bei Union Berlin und VfL Wolfsburg aktiv war, sorgte im Herbst 2024 schon für Aufregung. Bei einer Werbeveranstaltung weigerte er sich, ein Wolfsburg-Trikot in Regenbogenfarben zu signieren, das für Toleranz und Vielfalt stand. Dabei fiel eine homophobe Bemerkung. VfL Wolfsburg missbilligte das Verhalten und strafte Behrens. Später entschuldigte er sich öffentlich für seine unangemessenen Aussagen.