Neuer Sportgeschäftsführer: Hecking räumt Traineramt und übernimmt neue Funktion
"Für mich war zunächst die Frage zentral, ob ich meine Karriere als Trainer fortsetzen oder künftig als Funktionär tätig sein möchte", sagte Hecking: "Nachdem ich mich klar für diesen Weg entschieden habe, bin ich voller Vorfreude auf die große Aufgabe, die vor uns liegt, auch wenn sie viele Herausforderungen mit sich bringt, obwohl mich der Abstieg, das gestehe ich offen, noch immer beschäftigt."
Während seiner Tätigkeit als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg sammelte Hecking von 2020 bis 2024 wertvolle Erfahrungen als Manager. Nach der Trennung von Peter Christiansen im März blieb die Position des Sportgeschäftsführers beim VfL Wolfsburg vakant. Der erfahrene Trainer Hecking übernahm das Team im März, konnte jedoch den Abstieg in die zweite Liga als Nachfolger von Paul Simonis und Daniel Bauer nicht abwenden.
Wer wird neuer Trainer?
"Von großer Bedeutung ist", unterstrich Hecking nach dem erstmaligen Abstieg, der durch die Relegationsniederlage (1:2 nach Verlängerung) beim SC Paderborn zu Wochenbeginn besiegelt wurde, "nun schnell eine positive Atmosphäre im Verein zu schaffen, um gemeinsam die Herausforderung zweite Liga mit der richtigen Mischung aus Bescheidenheit, Mut und Zuversicht anzugehen." Welcher Trainer Wolfsburg in die kommende Saison führen wird, ist weiterhin unklar.
Sebastian Rudolph, Vorsitzender des VfL Aufsichtsrats, sagte, Hecking stehe in Wolfsburg für "Teamgeist und Identifikation": Er kenne "die zweite Liga und ihre Anforderungen genau. Er verfüge über die richtigen Kompetenzen für die Sportgeschäftsführung. Zusammen mit Pirmin Schwegler und dem Team werde er die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit nahtlos fortsetzen."