Nachfolger von Kwasniok Wagner plant Druck bei Spielern zu mindern

Nachfolger von Kwasniok Wagner plant Druck bei Spielern zu mindern

Der frühere Co-Trainer von Lukas Kwasniok sieht trotz der herausfordernden Lage positiv in die kommenden Wochen. "Ich bin mit der Stadt vertraut, ich war bereits zweimal im Verein, und das weckt in mir Stolz. Letztlich kommt es darauf an, die Aufgabe zu meistern", erklärte Wagner nach dem Training mit der Mannschaft am Dienstagmittag.

Dem Sportdirektor Thomas Kessler zufolge könnte der vorläufige Trainer zur langfristigen Lösung beim FC werden. Offen bleibt, wie lange Wagner das Team übergangsweise leiten wird.

Der FC gerät nach nur zwei Siegen in den letzten 18 Bundesliga-Begegnungen dem Abstieg näher, trotz eines vielversprechenden Starts in die Saison. Nur zwei Punkte betragen der Abstand zum Relegationsplatz.

Kwasniok "lebt Fußball jede Millisekunde"

Im Zusammenhang mit der neuen Rolle hat er schon mit seinem ehemaligen Vorgesetzten Steffen Baumgart gesprochen ("Er hat mir geraten, bei mir selbst zu bleiben, und die neue Position wird andere Themenbereiche öffnen"), zu dem entlassenen Kwasniok besteht noch kein Kontakt.

Dennoch fand Wagner warme Worte für seinen Vorgänger. "Lukas hat intensiv und inhaltlich gearbeitet, er hat Fußball jeden Tag, jede Sekunde, jede Millisekunde gelebt", betonte er. Das will Wagner in seiner neuen Hauptrolle als Vorbild nehmen. Allerdings gebe es "bei jedem Trainer, jedem Menschen, jedem Stab immer Bereiche, die man verbessern kann".