Nach harter Kritik: Gabuns Fußball-Nationalmannschaft wieder freigegeben
Nach knapp zwei Wochen Suspension hat die Regierung in Gabun die Sanktionen gegen die Nationalelf im Fußball aufgehoben. Der kürzlich ernannte Sportminister Paul Ulrich Kessany, der sein Amt seit Januar ausübt, erklärte dies mit den "dringenden bevorstehenden Verpflichtungen" und verlangte vom nationalen Verband, "sofort alle Schritte einzuleiten", um ein neues Trainerteam zu ernennen. Die Qualifikation für den Afrika Cup 2027 startet am 23. März.
Der frühere Minister Simplice Désiré Mamboula hatte nach dem schwachen Abschneiden der Mannschaft beim diesjährigen Turnier am Neujahrstag für Schlagzeilen gesorgt. Aufgrund der "schlechten Vorstellung" kündigte die Regierung an, "den Trainerstab zu entfernen, die Nationalmannschaft vorerst zu pausieren und die Spieler Bruno Ecuele Manga sowie Pierre Emerick Aubameyang aus dem Team zu streichen", teilte er im Staatsfernsehen mit. Diese Entscheidung wurde kürzlich rückgängig gemacht, inklusive der Sperren für die beiden Akteure.
In Marokko scheiterte Gabun beim Afrika Cup mit drei Pleiten in der Vorrunde, ein 2:3 gegen die Côte d'Ivoire nach einer 2:0 Führung führte am 31. Dezember zum frühen Aus. Aubameyang, der Ex Profi aus Dortmund, trug Mitschuld daran, der Teamkapitän reiste zudem vor dem letzten Gruppenspiel ab, weil die Mannschaft bereits eliminiert war und er selbst verletzt.
Aubameyang kommentierte die Lage später auf X. "Die Schwierigkeiten im Team gehen viel weiter", notierte der Rekordtorjäger aus Gabun, er sehe sich dabei nur als "winzige Figur".