Nach der 1:8-Niederlage: Wolfsburg strebt positive Schlagzeilen an
Der Trainer Daniel Bauer möchte mit dem Bundesliga-Team VfL Wolfsburg den dichten Terminkalender der Englischen Woche ausnutzen, um rasch die 1:8 (1:2)-Demütigung vom Sonntagabend gegen den Rekordmeister Bayern München wettzumachen. "Das Match in München liegt hinter uns. Wir können nichts mehr daran ändern. Dennoch können wir morgen für aufmunternde Nachrichten sorgen, wir sehnen uns nach einem Sieg zu Hause", äußerte Bauer vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli am Mittwoch (18.30 Uhr, Sky).
Das 1:8 in München, die schwerste Bundesliga-Pleite in der Vereinsgeschichte, wurde am Montag analysiert. "Es stand im Mittelpunkt, als Team eine klare Haltung zu zeigen, zusammen stark zu bleiben und nicht auf andere zu deuten", erklärte Bauer: "Wir müssen unsere eigene Darbietung streng prüfen, sowohl einzeln als auch kollektiv. Selbstverständlich reflektieren wir als Trainerstab ebenfalls kritisch."
Der VfL, der mit Zielen im Europapokal in die Saison ging, belegt vor dem 17. Spieltag den 14. Rang (15 Punkte). St. Pauli auf dem Abstiegsplatz hinkt nur drei Zähler hinterher und hat ein Spiel weniger bestritten. Anschließend warten für Wolfsburg Partien gegen die Tabellennachbarn in der Zone 1. FC Heidenheim und FSV Mainz 05.
"Diese Begegnungen sind entscheidend, das ist offensichtlich. Wir haben die Gelegenheit, in der Tabelle vorzurücken und starke Auftritte mit Erfolgen zu krönen. Das ist unser primäres Anliegen", betonte Bauer: "Morgen wollen wir eine starke Antwort geben. Das zählt auch für unsere Anhänger."