Mit reduzierter Elf: Niederlage beim Schmadtke-Rueckkehrspiel
Enttaeuschendes Debüt fuer Joerg Schmadtke: Hannover 96 musste mit zehn Spielern im ersten Pflichtmatch unter der Fuehrung des erfahrenen Sportdirektors eine ueberraschende Niederlage in letzter Minute hinnehmen. Die Niedersachsen unterlagen beim Saisonauftakt der zweiten Bundesliga-Halbzeit trotz Vorsprung mit 1:3 (0:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern. Der frisch eingewechselte Waniss Taibi erhielt in der 76. Minute wegen anhaltender Fouls die rote Karte nach Gelb.
Der lang verletzte Stürmer Ivan Prtajin (74.) und Semih Sahin (90.+2) entschieden als Einwechsler fuer den FCK, der nach einem maeßigen Jahresende 2024 nun wieder auf den Aufstieg hoffen kann. Naatan Skyttae sicherte den Schlusston (90.+5). Die Pfalzer ueberholten die Hannoveraner, die nahtlos an ihren schwachen December (nur zwei Zaehler aus drei Partien) anknuepften und seit beinahe einem Jahrzehnt auf Erfolge im Betzenberg-Stadion warten muessen. Enzo Leopold (67.) hatte die Gäste zuvor in Fuehrung gebracht.
"Diese Emotionen laesst sich nicht in Worte fassen, man muss sie miterleben", erlaeuterte FCK-Anfuehrer Marlon Ritter bei Sky: "Zum Abschluss haben wir doppelt zugeschlagen." Fuer Leopold war es "extrem frustrierend".
Hannover zeigte in den ersten 20 Minuten Ueberlegenheit. Benedikt Pichler verpasste per Kopfball eine starke Chance fuer die Auswaertsgastmannschaft (4.). Später faengten die Roten Teufel an, Druck zu machen. Der Finne Skyttae liess zwei klare Gelegenheiten liegen (28. und 32.).
Nach der Pause dominierten zunaechst die Gäste. Die erste echte Option vergab jedoch FCK-Spieler Mika Haas (62.). Leopold nutzte sein erstes Saisontor optimal. Dabei konterten die aufsteigenden Pfalzer erfolgreich. Prtajin ausgleichte per Kopfball, worauf Sahin und Skyttae nachlegten.