Mexikos Torhüter-Ikone Ochoa plant Karriereabschluss nach sechster Weltmeisterschaft

Mexikos Torhüter-Ikone Ochoa plant Karriereabschluss nach sechster Weltmeisterschaft

Laut Romano beabsichtigt Ochoa, seine Profikarriere unmittelbar nach dem Wettbewerb zu beenden und dabei sowohl seinen aktuellen Klub als auch die mexikanische Nationalelf zu verlassen.

Der 40-jährige Keeper hat diese Information offenbar schon auf subtile Weise bestätigt, indem er den Eintrag von Romano in den sozialen Netzwerken weitergeleitet hat. Die Heim-WM in Mexiko, den USA und Kanada stellt für Ochoa einen besonderen historischen Moment dar: Durch seine sechste Mitwirkung würde er zu einer elitären Gruppe von Fußballgrößen wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo stoßen.

Eine bemerkenswerte Karriere

Ochoas Weg bei der Weltmeisterschaft startete im Jahr 2006 in Deutschland. Anschließend war er dabei in Südafrika 2010, Brasilien 2014, Russland 2018 und Katar 2022, wo er beispielsweise mit einem gehaltenen Elfmeter gegen Robert Lewandowski hervorstach. Über 22 Jahre in der Vereinsfußball-Szene war er in verschiedenen europäischen Ländern im Einsatz, darunter Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und Portugal. Derzeit steht er für AEL Limassol in der höchsten zyprischen Spielklasse im Tor.

Im Gespräch mit dem mexikanischen Fernsehsender TUDN sagte Ochoa am Montag: "Nach der Weltmeisterschaft könnte Schluss sein. Der Abschied ist sicher nicht leicht, aber ich glaube, ich kann damit gut umgehen."

"Irgendwann kommt der Punkt, an dem dir Kopf und Körper signalisieren, dass du alles gegeben hast und mit reinem Gewissen gehen kannst."

Nationaltrainer Javier Aguirre gibt seinen finalen Kader erst am 1. Juni bekannt, doch Ochoas Berufung gilt als garantiert. Es bleibt abzuwarten, ob er wegen seiner umfangreichen Routine als erste Wahl aufläuft oder der jüngere Tala Rangel priorisiert wird. Egal in welcher Position er agiert, Ochoa wird vermutlich zu den Kapitänen zählen, während das Turnier vom 11. Juni bis zum 19. Juli stattfindet.