Messi steht vor Rückkehr, HSV-Profi Capaldo hofft auf Debüt

Messi steht vor Rückkehr, HSV-Profi Capaldo hofft auf Debüt

Lionel Messi geht es „gut. Er hat bereits teilweise am Mannschaftstraining teilgenommen und ist nicht mehr komplett abgesetzt“, sagte Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni: „Es besteht die Möglichkeit, dass er in den Freundschaftsspielen einige Minuten Einsatzzeit bekommt.“

Der amtierende Weltmeister bestreitet vor seinem WM-Auftakt am 17. Juni gegen Algerien noch zwei Testspiele: Zunächst treffen die Südamerikaner auf Honduras (Sonntag, 2 Uhr MESZ), die Generalprobe folgt gegen Island (Mittwoch, 3 Uhr MESZ).

Der 38 Jahre alte Messi zog sich im letzten Spiel seines Klubs Inter Miami eine Zerrung im linken Oberschenkel zu. „Es geht ihm viel besser, und das beruhigt uns“, erklärte Scaloni. Neben dem achtfachen Ballon-d'Or-Gewinner fehlen oder wackeln jedoch weitere Leistungsträger.

Zahlreiche Verletzungsprobleme

Stammtorhüter Emiliano Martínez fällt aufgrund eines Fingerbruchs für beide Testspiele aus. Die Außenverteidiger Nahuel Molina und Gonzalo Montiel haben Muskelverletzungen. Innenverteidiger Cristian Romero ist nach Knieproblemen erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Davon könnte Nicolás Capaldo vom Hamburger SV profitieren. Der 27-Jährige hat es zwar nicht in den WM-Kader geschafft, wurde aber dennoch für die Testspiele nominiert und könnte nun sein Länderspiel-Debüt feiern.

Ungewiss bleibt darüber hinaus der Einsatz mehrerer Offensivspieler. Nicolás Paz, Leandro Paredes und Julián Álvarez kämpfen mit Blessuren und sollen in den Tests geschont werden.

Gruppengegner aus Österreich

„Die Situation verbessert sich“, sagte Scaloni mit Blick auf die angespannte Personallage. Die kommende Woche werde zeigen, „wo wir genau stehen“.

In Gruppe J trifft der dreimalige Weltmeister auf Algerien (17. Juni), Österreich (22. Juni) und Jordanien (28. Juni). Bis dahin will Scaloni ein möglichst vollständiges und leistungsfähiges Team formen.

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