"Meilenstein": VfB Stuttgart will Niederlage auskosten
Sebastian Hoeneß wollte sich mit der bedauerlichen Niederlage nicht zu sehr aufhalten. "Wir hätten natürlich lieber gesiegt, das ist offensichtlich", erklärte der VfB Stuttgart Trainer nach der 0:1 Pleite (0:1) im Playoff Rückspiel gegen Celtic Glasgow. Trotzdem, so Hoeneß weiter: "Der VfB hat erstmals seit 13 Jahren wieder das Achtelfinale der Europa League geschafft. Das stellt eine historische Errungenschaft dar."
Man solle den Moment daher erst einmal auskosten, betonte Fabian Wohlgemuth. "Und dabei", fuhr der Sportvorstand fort, "dürfen wir nicht übersehen, dass wir vor drei Jahren noch um den Klassenerhalt gekämpft haben. Aus diesem Grund schätzen wir das und blicken freudig auf die kommende Runde."
Am 12. und 19. März streben die Stuttgarter im Achtelfinale weitere Fortschritte auf ihrem Pfad zum Finale am 20. Mai in Istanbul an, obwohl sie am Donnerstag gegen Glasgow Potenzial ungenutzt ließen. "Es war definitiv nicht unser stärkstes Match", gab Stürmer Ermedin Demirovic zu, "heute zählte jedoch nur der Weiterflug."
Dieser war nach dem klaren 4:1 Erfolg im Hinspiel in Schottland und trotz des Albtraum Starts mit einem Gegentor nach 28 Sekunden "nie ernsthaft in Gefahr", fasste Hoeneß zusammen, der allerdings einräumte: "Das Resultat wirft hier einen Schatten, dennoch handelt es sich um ein wohlverdientes Weiterkommen."