Medien: Irak fordert Verschiebung des WM Playoffs
Wegen des Konflikts im Nahen Osten hat der irakische Fußballverband anscheinend einen Antrag auf Verlegung des Playoff Spiels für die Fußball Weltmeisterschaft gestellt. Das meldet die britische Zeitung Guardian. Der Grund für diesen Antrag ist eine Mitteilung des irakischen Verkehrsministeriums dass der Luftraum über dem Irak während des Krieges gesperrt wird. Am 31. März Ortszeit soll die irakische Nationalmannschaft in Monterrey in Mexiko gegen Bolivien oder Suriname antreten.
Rund die Hälfte der Nationalspieler halten sich derzeit in der irakischen Hauptstadt Bagdad auf. Auch der Trainer Graham Arnold kann aufgrund der Luftraumsperrungen die Vereinigten Arabischen Emirate VAE momentan nicht verlassen.
Nach Angaben des Guardian hatte der Weltfußballverband FIFA dem irakischen Verband zunächst vorgeschlagen dass das Team eine etwa 25 stündige Autoreise in die Türkei absolviert und von dort aus nach Mexiko fliegt. Der australische Trainer Arnold hat jedoch dem irakischen Verband erklärt dass er seinen Spielern während des Krieges keine Landreise genehmigen werde.
Außerdem sind mehrere Botschaften geschlossen was zahlreiche Spieler und Betreuer daran hindert Einreisevisa für Mexiko zu beantragen wie der irakische Verband bereits zu Beginn der Woche mitteilte. Die FIFA und der Asiatische Fußballverband AFC sind über alle Entwicklungen bezüglich der Situation unserer Mannschaft vollumfänglich informiert hieß es am Dienstag.
Im interkontinentalen Playoff Turnier werden noch zwei Startplätze für das Turnier in den USA Mexiko und Kanada vergeben das vom 11. Juni bis 19. Juli stattfindet.