Matanovic aus Hamburg feiert entscheidenden Siegtreffer gegen HSV
Nach seinem späten Tor feierte der eingewechselte Igor Matanovic, indem er mit beiden Zeigefingern auf den Rasen deutete. Die Geste machte klar: Als Torjäger gehört er aufs Feld, nicht auf die Bank. Obwohl er den SC Freiburg mit seinem Treffer zum 2:1 (0:0) Sieg gegen den HSV aus seiner Heimatstadt führte, betonte er später seinen Teamgeist.
"Wir mussten nach dem 2:1 das Spiel wieder fest in die Hand nehmen. Deshalb zogen wir uns zurück", erklärte der 22-jährige Kroate beim DAZN Interview und fügte hinzu, er sei "natürlich glücklich", "das Match geprägt" zu haben.
Seinen eigenen Durchbruch machte der 1,94 Meter große Angreifer jedoch nicht zum Hauptthema. Der Neuzugang für 6,7 Millionen Euro kam in den letzten Wochen in seiner ersten Saison bei den Breisgauern seltener zum Einsatz und wartet weiter auf einen Start in der Bundesliga.
Gegenüber dem HSV aus Hamburg stellte er sich nun wieder in den Vordergrund, als er den Pass von Niklas Beste über die Linie schoss (83.). Kurze Zeit zuvor war er eingewechselt worden (65.). Matanovic, geboren in Hamburg, wuchs beim FC St. Pauli als Jugendlicher zum Profi heran.
Dieser Joker Treffer kam genau richtig für den SC und für den Stürmer selbst, da es in letzter Zeit Unruhe gab wegen seiner Dauer auf der Bank und seiner Ziele für die WM. Der Sommer Transfer von Eintracht Frankfurt strebt 2026 mit Kroatien die Teilnahme in den USA, Mexiko und Kanada an.
"Der Spieler möchte selbstverständlich öfter spielen. Bei Stürmern im SC Freiburg braucht es etwas mehr Zeit, bis alles passt", äußerte Sportdirektor Klemens Hartenbach kürzlich im Kicker. Die Freiburger erwarten von Matanovic mehr solcher Tore, wie den gegen den HSV.