Marokko jubelt gegen Senegal um den Titel

Marokko jubelt gegen Senegal um den Titel

Marokko strebt beim Afrika-Cup den Pokal an: 50 Jahre nach dem letzten Erfolg unternimmt der Ausrichter erneut einen starken Versuch. Der Halbfinalist der WM 2022 hat sich durch ein 4:2 im Elfmeterschießen gegen Nigeria für das Finale qualifiziert. Vorher gab es bis zum Ende der Verlängerung keine Treffer. Youssef En-Nesyri erzielte den entscheidenden Strafstoß.

Im Finale am Sonntag (20.00 Uhr/Sportdigital) trifft der Senegal auf Marokko, der Mohamed Salah und Ägypten mit einem 1:0 (0:0) ausgeschaltet hat. Sadio Mané, früher bei Bayern München, traf für den Senegal den Siegtreffer in der 78. Minute.

Marokko, das den Titel zuletzt 1976 holte, und Nigeria, dreimaliger Sieger, spielten von Anfang an ein schnelles, emotionales Match, bei dem beide Teams ihre Abwehrstärke nicht für offensive Risiken opferten. Die Verlängerung ergab sich daraus logisch.

Die Löwen der Teranga aus dem Senegal, mit Nicolas Jackson von Bayern München in der Anfangaufstellung, sicherten sich durch eine dominante Leistung den Finaleplatz und die Gelegenheit zum zweiten Titel nach 2022.

Salah war tief enttäuscht, der Rekordsieger Ägypten ist aus dem Wettbewerb um den achten Erfolg ausgeschieden. Salah, der kürzlich bei Liverpool für Aufsehen gesorgt hatte, hatte sehr auf diesen Triumph gehofft. Der Afrika-Cup-Titel fehlt ihm noch immer. In 2017 und 2022, letzteres gegen Senegal, verlor er mit Ägypten die Finals.