Manchester United erfreut sich an Profiten nach Personalreduktion
Der strikte Kostensparplan von Manchester United trägt Früchte. "Die vorteilhaften wirtschaftlichen Effekte unserer Neuausrichtung abseits des Platzes haben zu einem Anstieg der Gewinne geführt", erklärte der Geschäftsführer des Vereins Omar Berrada.
Nach mehreren Jahren mit finanziellen Einbußen hat die durchgeführte "Veränderung" beim englischen Rekordmeister nun die gewünschte "Profitabilität" ermöglicht, ergänzte Berrada und äußerte seine Zufriedenheit mit der positiven Halbjahresbilanz im aktuellen Geschäftsjahr. Laut den Angaben erzielte United bis Ende Dezember 2025 einen Gewinn von etwa 37,5 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Klub noch einen Verlust von 3,5 Millionen Euro hinnehmen müssen.
Der Miteigentümer Jim Ratcliffe hat den Verein seit seinem Einstieg im Jahr 2023 auf einen Einsparungsweg gebracht. Die in den letzten Jahren initiierte Umstrukturierung hat rund 450 Beschäftigten die Stelle gekostet, um "den Klub nach fünf Verlustjahren in Folge seit 2019 wieder in die schwarze Zone zu führen", wie Berrada die Ziele beschrieb.
Der von Berrada gelobte Gewinn wirft jedoch einen langen Schatten durch die gewaltige Schuldenlast von United. Am Jahresende 2024 summierten sich die Altverbindlichkeiten und anderen Schulden auf insgesamt etwa 1,5 Milliarden Euro. Nach Berichten der "BBC" machen ausstehende Raten für Spielertransfers den Großteil davon aus.