Mainzer schreiten historisch voran gen Leipzig: Jeder darf träumen

Mainzer schreiten historisch voran gen Leipzig: Jeder darf träumen

Die Rheinhessen haben am Donnerstagabend reichlich Zuversicht für die knifflige Mission aufgetankt. Mit dem 2:0-Erfolg (0:0) gegen den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz im Rückspiel des Achtelfinals der Conference League schaffte der Verein zum ersten Mal in seiner Geschichte den Sprung ins Viertelfinale eines Europapokals. Posch stiess die Pforte mit seinem Kopfball in der 46. Minute auf, Armindo Sieb (82.) räumte die restlichen Bedenken aus dem Weg.

Zum Match-Center: FSV Mainz 05 vs. Sigma Olmütz

"Von Spiel zu Spiel heranzutasten"

"Das Team hat absolut verdient triumphiert", jubelte Trainer Urs Fischer und rühmte seine Spieler: "Wir hatten eine Fülle von Chancen, sie liessen nicht nach. Außergewöhnlich." Verteidiger Danny da Costa hielt ebenfalls fest, dass "die Mannschaft enorm viel eingesetzt und vieles richtig umgesetzt" habe, "verdient sind wir eine Runde vorangeschritten". Im Viertelfinale warten am 9. und 16. April die Rheinhessen auf Racing Straßburg, wobei sie zuerst zu Hause spielen.

Damit bleibt auch der Wunschtraum vom Finale in Leipzig am 28. Mai lebendig. "Jeder darf träumen", betonte da Costa, "jeder verfolgt das Ziel, nach Leipzig zu gelangen." Die Truppe sollte sich allerdings "Spiel für Spiel vorantasten". Denn Fischer mahnte, dass in drei Tagen der Abstiegskampf erneut beginnt.