Mainz als 'Treter-Mannschaft'? Fischer relativiert die Kritik

Mainz als 'Treter-Mannschaft'? Fischer relativiert die Kritik

Urs Fischer wies die Anschuldigungen zurück, wonach sein Team zu aggressiv agiere. 'Ein Spieler äußerte sich nach dem Abpfiff in diese Richtung, nahm es jedoch bald wieder zurück. Es kam aus reiner Emotion, daher sehe ich es nicht so tragisch', erklärte der Coach von FSV Mainz 05 vor dem Duell auswärts gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr, Sky).

Miro Muheim von HSV hatte nach dem Remis am vorherigen Freitag in Mainz (1:1) bei Sky kritisiert, er habe 'seit Langem nicht mehr gegen eine solche Treter-Gruppe gespielt'. Die Mainzer durften sich über zwei Gelbe-Rote Karten durchaus nicht aufregen. Fischer verteidigte sein Team und sah kein typisches Verhaltensmuster in ihrem Stil.

'Das war bei mir nie ein Problem. Physische Präsenz ist heutzutage entscheidend, und wir rufen sie in jedem Match ab. Das gehört zu unseren Grundlagen', betonte der Schweizer. 'Ab und zu entsteht dabei ein Foul, das etwas zu hart ausfällt.' Zudem gab es in der Champions League unter der Woche auch 'ein paar Rote Karten', erinnerte er und warnte: 'Solche Dinge passieren im Fußball. Wir sollten vorsichtig sein, ansonsten enden wir bei einem Kontaktsport ohne Berührungen. Das geht mir zu weit.'