Leipzig dominiert Hoffenheim im Rennen um die Elite

Leipzig dominiert Hoffenheim im Rennen um die Elite

Durch die stark verbesserte Tordifferenz hat Leipzig vorläufig Hoffenheim aus den ersten vier Plätzen verdrängt, doch Stuttgart könnte am Wochenende wieder aufholen. Für die TSG bedeutet das Ergebnis die Fortsetzung einer unglücklichen Phase, da kein anderes Team derzeit solange auf einen Triumph wartet. Der letzte Erfolg in Leipzig datiert auf den 31. Spieltag der Saison 2017-18 mit einem 5:2-Sieg.

Match-Center: RB Leipzig gegen TSG Hoffenheim

Gruda traf in den Minuten 17 und 44, Baumgartner in den 21 und 30, und Benjamin Henrichs steigerte in der 78. Minute den Vorsprung.

Zu Beginn spielten beide Mannschaften ausgeglichen, ohne große Dringlichkeit. Das wechselte nach einem riskanten Pass von Nicolas Seiwald, der über Romulo zu Gruda gelangte. Gruda nutzte eine ungesicherte Parade des TSG-Torhüters Oliver Baumann und brachte seine Mannschaft in Führung.

Leipziger greifen gnadenlos an

Die Leipziger zeigten kompromisslose Effizienz, ein Punkt, den Werner vor dem Spiel bemängelt hatte. Der Trainer hatte gesagt, es sei "frustrierend, dass wir in letzter Zeit bei der Umsetzung viel verpasst haben". Dieses Mal gab es keinen Grund zur Klage, denn kurz darauf folgte der zweite Treffer. Eine genaue Hereingabe des Kapitäns David Raum landete bei Baumgartner, der per Kopf zum 2:0 machte. Hoffenheim schien danach unsicher und kassierte bald das dritte Tor. Gruda passte zu Baumgartner, der mit einem beeindruckenden Volley sein zwölftes Saisontor markierte.

Die Gäste wirkten hilflos, während Leipzigs Angriffe fast immer gefährlich endeten. Kurz vor der Pause vervollständigte Gruda nach einer Vorlage von Yan Diomande sein Doppelpack und seinen dritten Punkt als Torschütze.

Mit dem sicheren Vorsprung begannen die Hausherren die zweite Hälfte etwas gelassen. Hoffenheim erhielt eine erste echte Gelegenheit, aber Maarten Vandevoordt wehrte einen Fernschuss von Grischa Prömel in der 53. Minute ab. Die Gäste blieben erfolglos, und Leipzig setzte sein Angriffsfeuerwerk fort. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf Henrichs und verbesserte die Tordifferenz der Sachsen weiter.