Lage bleibt "sehr ungemütlich": Mainz plant weiteren Erfolg
Der vom Abstieg bedrohte FSV Mainz 05 möchte nach dem lang ersehnten zweiten Saisontriumph in der Bundesliga am Dienstag gegen den 1. FC Heidenheim (2:1) schnell weitermachen. "Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen", erklärte Trainer Urs Fischer vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky) und unterstrich: "Die gegenwärtige Lage ist sehr ungemütlich. Wir haben die Situation ein bisschen stabilisiert. Aber nichts ist bisher gewonnen."
Seit Fischer Anfang Dezember das Amt des entlassenen Bo Henriksen übernommen hat, hat Mainz kein Pflichtspiel mehr verloren. Durch den Erfolg gegen den direkten Rivalen Heidenheim haben die Nullfünfer den letzten Tabellenplatz verlassen, sitzen aber weiterhin tief im Abstiegskampf. Fischer erwartet, dass dieser Sieg für das Duell in Köln einen "Schwung" bringt.
In der Domstadt muss der Schweizer jedoch auf Nikolas Veratschnig verzichten, der gegen Heidenheim verletzt ausgewechselt wurde und in einer Woche möglicherweise wieder einsatzbereit ist. Auch Maxim Leitsch, Phillipp Mwene (beide Muskelverletzungen), Nelson Weiper und Benedict Hollerbach (beide kürzlich krank) sind noch nicht verfügbar. Der Winterneuzugang Silas könnte nach Fischers Angaben nach seiner überstandenen Grippe in Köln zum ersten Mal eine Berücksichtigung finden.