Kwasniok zu Neuzugängen: "Wären nicht abgeneigt"

Kwasniok zu Neuzugängen: "Wären nicht abgeneigt"

Der Trainer des Bundesligisten 1. FC Köln, Lukas Kwasniok, hofft bis zum Abschluss des Transferfensters am Montag auf Veränderungen im Team. "Zum Wohle der Wahrheit, wir wären nicht abgeneigt, wenn noch etwas auf der Einkommensseite hinzukommen würde", äußerte Kwasniok vor dem Auswärtsspiel gegen den VfL Wolfsburg am Freitag (20.30 Uhr, Sky): "Das könnte möglicherweise auch Auswirkungen auf der Abgangsseite haben und zu Bewegungen führen."

Der Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey bleibt vorerst die einzige Winterverstärkung für die Rheinländer, und die Lage in der Abwehr bleibt trotzdem prekär. Er habe es "nicht leicht zu bewerten", meinte Kwasniok hinsichtlich potenzieller Deals, "doch wir beobachten die Lage genau." Die Kölner siegten in nur einem der letzten zehn Bundesliga-Partien, und der Abstand zum Abstiegsplatz beträgt fünf Punkte.

Bei dem Ringen um den Verbleib in der Liga spielt der junge Talent Said El Mala eine Schlüsselrolle, der aber kürzlich erstmals seit seinem raschen Aufstieg im Herbst "etwas ins Stocken geraten" sei, so Kwasniok. Der 19-Jährige wird weiterhin schrittweise gefördert. Es sei entscheidend, dass "der Spieler die Lust am Fußball behält, was er am besten kann. Es nützt aber nichts, wenn der Druck zu groß wird", erklärte Kwasniok, der El Mala im letzten Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg (1:2) lediglich als Einwechsler einsetzte.