"Kristallklar": Bayer Leverkusen ringt mit dem verspäteten Elfmeterentscheid

"Kristallklar": Bayer Leverkusen ringt mit dem verspäteten Elfmeterentscheid

Sportdirektor Simon Rolfes bezeichnete es als "kristallklare" Fehlentscheidung, während Kapitän Robert Andrich von einem "sehr geringen Kontakt" sprach: Der Frust bei Bayer Leverkusen war nach dem kontroversen Elfmeter für den FC Arsenal und dem dadurch entstandenen 1:1 durch den zurückgekehrten Kai Havertz spürbar tief. "Selbstverständlich habe ich mich geärgert. Eine bloße Berührung reicht doch nicht aus, um einen Elfmeter zu geben", erklärte Rolfes nach dem am Ende schmerzlichen Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinals der Champions League.

Für ihn war die Situation, in der Arsenals Noni Madueke nach einem minimalen Kontakt mit Malik Tillman umfiel (88.), "kristallklar kein" Strafstoß, unterstrich der Sportgeschäftsführer: "Das wundert mich auf internationaler Ebene. Früher gab es so etwas wie internationale Härte, davon sind wir heute weit entfernt."

Auch Kapitän Andrich, der Bayer mit einem Kopfball in Führung gebracht hatte (46.), konnte mit der Entscheidung des Schiedsrichters Halil Umut Meler (Türkei) nicht einverstanden sein. "Der Kontakt war wirklich sehr, sehr gering. Er fällt auch erst zwei Sekunden später um. Für mich handelt es sich definitiv nicht um einen Elfmeter", meinte Andrich.