"Kränzchen opfern": Fischer hingerissen von Becker Zusage

"Kränzchen opfern": Fischer hingerissen von Becker Zusage

Die spontane Unterzeichnung seines einstigen Spielers Sheraldo Becker hat den Coach Urs Fischer zu besonderem Ansporn für die Leiter des Bundesliga Teams FSV Mainz 05 geführt. Der Gruppe rund um den Sportchef Niko Bungert und den Sportdirektor Christian Heidel sollte man dafür "ganz ein Kränzchen opfern", meinte der Schweizer grinsend vor dem Meisterschaftsduell des Platz 16. gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr Sky).

"Es ist wirklich ungewöhnlich, dass wir einen Athleten von seinem Kaliber derart kurz vor Toresschluss an Bord holen konnten", erläuterte Fischer. Nur zehn Minuten vor dem Ende des Wintertransfermarkts war die Ausleihe des holländischen Stürmers vom spanischen Topverein CA Osasuna nach Angaben des 59 Jährigen abgeschlossen. Die Mainzer reagierten damit auf die längere Pause des Angreifers Benedict Hollerbach (Achillessehnenverletzung).

Ob Becker, der schon bei Union Berlin in der Bundesliga mit Fischer glänzte, beim Mainzer Karnevalsspieltag bereits nominiert ist, wollte der Mainzer Betreuer nicht preisgeben. Es sei jedenfalls "eine Option", betonte Fischer: "Er stammt aus dem regulären Training, daher werden keine großen Einstiegsprobleme auftreten."

Egal mit oder ohne Becker: Wenn die Gegner mithalten, könnten die Mainzer durch den positiven Lauf der letzten Wochen unter Fischer mit einem Unentschieden zum ersten Mal seit dem 5. Spieltag den Abstiegsplatz verlassen. In seiner Rede spiele das aber keine Rolle, so der Mainzer Trainer. "Für Wenn und Aber bin ich nicht der Richtige", erklärte Fischer.