Kovac unterstützt Guirassy und fordert Angriffsreihe heraus

Kovac unterstützt Guirassy und fordert Angriffsreihe heraus

Bei Borussia Dortmund hat Trainer Niko Kovac nicht nur den momentan erfolglosen Stürmer Serhou Guirassy, sondern den ganzen Angriff zum Handeln aufgefordert. "Falls unser Stürmer fünf oder sechs Tore mehr erzielt, fühlt er sich nicht nur glücklicher, wir sind auch siegreicher. Es wäre jedoch zu einfach, alles ihm anzulasten. Jeder Torjäger braucht die Unterstützung der Mitspieler", erklärte der Coach vor dem Bundesliga Duell mit dem 1. FC Heidenheim (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN).

Mit sechs Treffern ist Guirassy der Top Schütze beim BVB, doch er wirkt viel weniger bedrohlich als in der Vorsaison und hat in letzter Zeit häufig Pech gehabt. "Ich bin sicher, dass er bald entscheidende Treffer landen wird", betonte Kovac.

Die Gegner kennen Guirassys Stärken genau, weshalb der Stürmer oft besonders eng markiert wird. Daher müssen "die anderen für Unruhe sorgen", verlangte Kovac: "Je starrer du spielst, desto einfacher ist es für die Abwehr. Jeder sollte diese Sprints ausführen, um den Gegner zu irritieren." Es kommt darauf an, "beweglicher im finalen Drittel" zu agieren, um zahlreiche Chancen zu erzeugen. Hier sind alle gefragt, darunter Karim Adeyemi, Maximilian Beier, Julian Brandt oder Fábio Silva, die im Vorfeld ebenfalls regelmäßig zum Zug kommen. 

Im 0:2 in der Champions League gegen Inter Mailand am Mittwoch verpasste Guirassy (11.) eine große Gelegenheit, sonst ergab sich für den BVB kaum etwas. Das lag aber auch an der Stärke des Gegners, unterstrich Kovac, der keine systembedingten Schwächen im Angriff erkennt. Immerhin hat der BVB in den letzten drei Bundesliga Partien je drei Mal getroffen. "Ich sehe keine Krisenstimmung", meinte der Kroate.