Körperliche und verbale Attacken Platzsturm nach Meistertitel von Celtic Glasgow

Körperliche und verbale Attacken Platzsturm nach Meistertitel von Celtic Glasgow

Völlig inakzeptabel

Der Fanansturm nach dem entscheidenden Tor von Callum Osmand in der 90.+8 Minute zum 3:1 würde den schottischen Fußball erneut in Schwierigkeiten bringen hieß es in einer Mitteilung des Klubs. Berichte über schwere körperliche und verbale Attacken gegen Spieler und Mitarbeiter auf dem Platz und an anderen Orten sind zutiefst beunruhigend.

Nach der chaotischen Lage verließen die Spieler samt dem deutschen Torwart Alexander Schwolow fluchtartig den Celtic Park. Trainer Derek McInnes verzichtete auf die Pressekonferenz.

Wir äußern uns derzeit nicht weiter außer dass es inakzeptabel ist unsere Spieler und Mitarbeiter dieser Lage auszusetzen teilte der Vizemeister mit. Im Stadion herrschte eine bedrohliche und einschüchternde Atmosphäre. Man hatte keine andere Möglichkeit als den Celtic Park zu verlassen.

Heart of Midlothian verpasst Überraschung

Celtic verhinderte ein Happy End für das Fußballmärchen von Heart of Midlothian. Mit dem Sieg sicherte sich die Mannschaft von Trainer Martin O'Neill die Tabellenführung mit zwei Punkten Vorsprung und feierte den 56. Liga Titel. Celtic holte damit die vierte Meisterschaft in Folge und die 13. in den letzten 14 Jahren und zog auch am Lokalrivalen Rangers mit 55 Titeln vorbei.

Vor den Augen des prominenten Fans Rod Stewart trafen Daizen Maeda in der 87. Minute und Osmand zum Sieg und zur Rekordmeisterschaft. Kapitän Lawrence Shankland brachte die Hearts mit seinem 16. Saisontor in Führung in der 43. Minute.

Arne Engels vom FC Augsburg 2024 zu Celtic gewechselt verwandelte einen Handelfmeter zum Ausgleich in der 45.+4 Minute. Torwart Schwolow hatte die Ecke erkannt doch der Ball rutschte unter seinem Körper hindurch.

Die Hearts hatten den fünften Meistertitel bereits 1965 und 1986 am letzten Spieltag verpasst. Der letzte schottische Meister der nicht Celtic oder Rangers hieß war 1985 der FC Aberdeen damals unter Sir Alex Ferguson als Wiederholung des Erfolgs von 1984.