Kaffeehaus-Stil oder Kaiser-Ästhetik ÖFB und Anhänger bringen Trikots in unter einem Tag heraus

Kaffeehaus-Stil oder Kaiser-Ästhetik ÖFB und Anhänger bringen Trikots in unter einem Tag heraus
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In Zusammenarbeit mit Puma wagt sich der ÖFB seit etlichen Jahren bei den Auswärts-Trikots an kühne Gestaltungsideen. Die Verschmelzung aus Herkunft und aktueller Mode zielt darauf ab, eine intensive Bindung zu den Supportern herzustellen.

"Beim ÖFB geht es um diese Auswärts-Trikots um die enge Verknüpfung von Qualität, Charakter und Bekanntheit. Zusammen mit PUMA haben wir ein Shirt geschaffen, das unsere Nationalmannschaften bestmöglich begleitet, unsere Traditionen widerspiegelt und bewahrt und obendrein einen besonderen österreichischen Ansatz hervorhebt: zeitgemäß, praktisch und eng verbunden mit unseren Anhängern", betont Bernhard Neuhold, der Leiter der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH.

Fließende goldene Striche, angelehnt an den Jugendstil, verleihen dem Outfit Dynamik und künstlerische Eleganz, wohingegen ein zartes Marmor-Motiv an die traditionellen Tische in den Kaffeehäusern gemahnt.

"PUMA hat mit dem Heimtrikot schon die österreichische Fußball-Identität zum Vorschein gebracht, und mit dem Auswärts-Trikot setzen wir diese Geschichte fort. Es wandelt die nuancierte Kultur der Kaffeehäuser in ein modernes Leistungs-Jersey um, das den österreichischen Teams auf fremden Feldern eine starke Präsenz verleiht und gleichzeitig die Verbindung zu den Fans vertieft. PUMA legte Wert darauf, die kulturelle Essenz präzise darzustellen und dabei Spitzenleistung sowie innovative Elemente zu sichern so entstand ein Trikot, das auf dem Feld glänzt und zugleich österreichische Narrative erzählt", erläutert Maria Kiebacher, Director Product Line Management Teamsport Apparel bei PUMA.

Das Auswärts-Trikot gibt es als Replica- und Authentic-Version im ÖFB-Webshop zu kaufen.

Österreichischer Fan entwirft Kaisertrikot ausverkauft in unter 40 Minuten

Genau am Vorabend des Launches des frischen ÖFB-Auswärts-Trikots begann Lawrence Gimeno, ein österreichischer Sport-Enthusiast und Gestalter, mit dem Vertrieb seiner bevorzugten Variante eines ÖFB-Shirts. Gimeno fand die neuesten Designs nicht überzeugend, daher entschied er sich spontan, seinen eigenen Geschmack anzubieten.

"Ich hoffe, dass wir unsere Trikots mit Hingabe formen und uns bei der WM von unserer stärksten Seite präsentieren", gibt der Niederösterreicher seine Beweggründe an. Inspiriert von den Uniformen der österreichischen Kaiser möchte Gimeno die Geschichte und den Reiz Österreichs in die Welt hinaustragen.

Obwohl das Kaisertrikot vorerst ein Projekt der Fans bleibt, wurde es Gimeno regelrecht aus den Händen gerissen. Die initiale limitierte Serie mit 1000 Exemplaren war in 38 Minuten weg. Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft 2026 plant Gimeno, noch eine weitere Charge zu produzieren.