Jogi Löw gibt dem DFB-Team Tipps für den Titel
Darüber hinaus seien "Werte im Team" nötig, die eine Mannschaft "verinnerlichen" müsse, "denn ein Turnier dauert sehr lang und erfordert Toleranz und Frusttoleranz, selbst wenn man nicht zum Einsatz kommt", erklärte Löw.
Der 66-jährige Löw hatte die DFB-Elf 2014 in Brasilien zum bislang letzten von vier Titeln geführt. "Jeder Spieler muss die Rolle des anderen verstehen. All dies trägt dazu bei, dass man im Verlauf eines Turniers zu einer eingeschworenen Gemeinschaft wird", so Löw.
Er fügte hinzu: "Und dann ist es entscheidend, dass man in diesen schweren Augenblicken füreinander einsteht und bei jedem das innere Feuer brennt. Und die Gewissheit zu haben, zu sagen: Ja, wir können die Hürde nehmen und vielleicht sogar Einzigartiges oder Magisches, Großes erreichen."
Löw benennt seinen persönlichen Favoriten
Die DFB-Elf sei vor dem ersten Turnierauftakt am Sonntag (19 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) gegen Curacao "auf einem guten Weg". Er verspüre "ein gutes Bauchgefühl".
Sein persönlicher Favorit sei jedoch Europameister Spanien: "Weil die Spanier eine hohe Schule in Technik und Taktik haben und das Spiel perfekt verstehen. Sie können gegen jedes Team dominieren und Akzente setzen. Sie sind quasi der Chef im Ring."