Jakobs stellt schwere Anschuldigungen: Drei Spieler wurden vergiftet
Ismail Jakobs hat nach dem Triumph im Finale des Afrika-Cups gegen den Gastgeber Marokko ernste Vorwürfe geäußert. Der Senegalese, der in Köln geboren wurde, erklärte in einem Gespräch mit Sportdigital: "Ich kann es nicht präzise benennen, doch ich vermute persönlich, dass drei unserer Spieler vergiftet wurden."
"Das war keinesfalls eine gewöhnliche Lebensmittelvergiftung. Drei Spieler sind kollabiert. Es war äußerst beunruhigend", so Jakobs, der hinzufügte: "Ich möchte niemanden anklagen, aber es handelte sich sicher um keinen Zufall."
Krepin Diatta, der für Senegals Anfangsaufstellung vorgesehen war, und Ouseynou Niang mussten bereits vor dem Match aus gesundheitlichen Problemen pausieren. Niang wurde während des Aufwärmens von seinen Teamkollegen umgeben in die Umkleide geführt. Laut Jakobs brach Pape Matar Sarr in der Pause zusammen. Die drei Betroffenen verbrachten die Nacht im Spital.
Das Endspiel war von kontroversen Momenten geprägt und stand nahe am Abbruch. Marokko erhielt kurz vor dem Ende einen Strafstoß, woraufhin die senegalesischen Spieler das Feld verließen. Nach einer langen Pause wurde das Spiel fortgesetzt, und Brahim Diaz verfehlte den Elfmeter. In der Nachspielzeit erzielte Pape Gueye (94.) das 1:0 (0:0).