Irak reist trotz Herausforderungen zum WM-Playoff nach Mexiko

Irak reist trotz Herausforderungen zum WM-Playoff nach Mexiko

Die irakische Nationalelf im Fußball plant, trotz der Konflikte im Nahen Osten zur Playoff-Partie für die WM 2026 zu reisen. Der Verband kündigte das am Samstag an, obwohl zuvor eine Verschiebung des Spiels erhofft wurde. Am 31. März tritt Irak in Monterrey, Mexiko, bei den interkontinentalen Qualifikationsspielen an, um ein verbliebenes Ticket für das Turnier zu erringen, das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Als Gegner kommt der Gewinner des Matches zwischen Bolivien und Suriname vom 26. März infrage.

„Die Nationalmannschaft startet Ende der Woche per Privatjet nach Mexiko“, erklärte Verbandspräsident Adnan Dirjal. Aufgrund der massiven Störungen im Flugverkehr in der Region habe man die FIFA um Unterstützung bei der Reiseplanung gebeten. Außerdem sei es möglich geworden, mit mehreren Klubs der Profis zu sprechen, damit diese für die Nationalmannschaft freigestellt werden.

Der Gewinner dieses Playoffs landet in Gruppe I der WM bei Frankreich, Senegal und Norwegen. Irak zielt auf die erste WM-Beteiligung seit 1986 ab. Trainer Graham Arnold hat kürzlich die Schwierigkeiten betont, ein starkes Team aufzubauen.

Ende Februar starteten die USA und Israel Angriffe aus der Luft gegen den Iran, worauf Teheran mit Gegenangriffen auf Israel sowie verschiedene Golfstaaten und US-Basen in der Region reagierte. Am 28. Februar schloss auch der Irak seinen Luftraum.