"In San Siro geht das Licht aus": Inter im Sturm der Kritik
"Schande", "Desaster", "Niederlage": Nach dem unerwarteten Ausscheiden des Finalisten vom Vorjahr in der Champions League hat die italienische Presse Inter Mailand scharf kritisiert. Die 1:2 Niederlage im Rückspiel der Play-offs gegen den eindeutigen Underdog FK Bodö/Glimt hat die Experten in der fußballbegeisterten Nation eine Woche nach der 1:3 Hinspielpleite ratlos zurückgelassen.
"Diese Schande lässt sich nicht entschuldigen. Ein vorhersehbares und schläfriges Team zerbricht an den Norwegern", urteilte die Gazzetta dello Sport zum frühen Aus des Serie-A-Führers: "Die Flagge Norwegens flattert über San Siro."
Der Corriere dello Sport wählte ebenfalls harte Töne: "Inter, ein Desaster! In San Siro erlischt das Licht", lautete die Schlagzeile mit Hinweis auf die verfehlte "Remuntada", die ersehnte Wende. "Inter scheidet bitter und frustrierend aus der Champions League aus", meinte Tuttosport.
Auch bei den Beteiligten machte sich Enttäuschung breit. "Wir konnten das Match nicht aufbrechen, und in der zweiten Hälfte hatten sie viel mehr Power als wir. Wir haben alles rausgehauen, was in uns steckte", erklärte Trainer Cristian Chivu bei Sky Sport. "Es schmeckt sehr bitter. Doch wir müssen umblättern. Bodö brachte mehr Energie. Sie verdienen den Weiterflug."