"Immer noch möglich": Heidenheim gibt sich kämpferisch
Trotz des jüngsten Rückschlags beim 1. FC Heidenheim hält die Zuversicht auf den Verbleib in der Liga an. "Noch zwölf Partien vor uns, es bleibt machbar", erklärte Kapitän Patrick Mainka nach der 0:1-Niederlage (0:0) im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gegen den FC Augsburg und fügte hinzu: "Wer jetzt schon aufgibt, begeht den schwersten Irrtum."
Trotzdem wird die Situation für den FCH im unteren Tabellenteil zunehmend prekär. Sechs Zähler Abstand zum Relegationsplatz, die schwächste Angriffsleistung, die schwächste Abwehrkraft, neun Spiele ohne Erfolg in Serie - die Liste der Defizite unter Trainer Frank Schmidt ist endlos. Mit lediglich 13 Punkten nach 22 Runden hat zudem seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel kein Team den Klassenerhalt mehr errungen.
"Nach 22 Begegnungen ist eine solche Tabelle bereits bedeutsam", räumte Mainka gegenüber DAZN ein: "In den beiden Strafraumgebieten gelingt uns keine Folgerichtigkeit. Diese Zahlen wirken derzeit stark gegen uns und erzeugen nach außen wenig Optimismus." Vor allem die Unfähigkeit beim Abschluss plagt die Heidenheimer in ihrer dritten Bundesliga-Saison.
Sogar in Augsburg hätte bei einem engagierten Einsatz weit mehr herauskommen können. "Unglaublich verbitternd" sei die Pleite dementsprechend, unterstrich Schmidt. Auf die Frage, wie stark noch der Glaube an die Abwehr des Abstiegs sei, erwiderte der 52-Jährige: "Ein Triumph heute hätte ihn gestärkt", und ergänzte: "Es wird nicht leichter, doch man darf nicht behaupten, es sei aussichtslos."