Ideales Finale: Bayern-Frauen qualifizieren sich selbstbewusst hinter Wolfsburg
Momoko Tanikawa in der 29. Minute, Pernille Harder zur 40. und Edna Imade in den Minuten 45 und 73 trafen für die dominanten Münchnerinnen. "Essen hat uns zu Beginn ordentlich zugesetzt, danach haben wir uns durchgesetzt", erklärte Sportdirektorin Bianca Rech bei Sky: "Im Endspiel lauert ein starker Rivale. Kämpfe gegen Wolfsburg werden stets knapp."
Zum Match-Center: Bayern vs. Essen
Der Plan auf das Triple bleibt greifbar. In der Bundesliga hat das Team unter Trainer José Barcala bereits am 22. April beim Auswärtsduell gegen Union Berlin die Möglichkeit, den Titel erfolgreich zu halten, in der Champions League steht im Halbfinale der Topfavorit FC Barcelona bereit. "Wir streben an, bis zum Bitteren Ende zu gehen, selbst bei anspruchsvollen Wochen voraus. Jede Option bleibt offen", betonte Rech.
Zuletztmige Titeloption für Popp und Wolfsburg
Die Wolfsburgerinnen stießen hingegen in der Champions League im Viertelfinale an den Rekordhalter Olympique Lyon, in der Liga jagen sie dem Ligaführer München nach. Der DFB-Pokal stellt ihre finale Chance auf Silberware in dieser Saison dar, weshalb die Befreiung nach dem engen Triumph in Jena enorm war. Bei der aktuell verletzten Alexandra Popp kullerten gar Tränen.
"Sie zählt zu den Größen des Klubs und es dürfte ihr riesig viel bedeuten, in ihrem letzten Jahr bei uns erneut das Pokalfinale zu erreichen. Ich wünsche mir, dass sie pünktlich fit wird und wie üblich unterstützt", meinte Torhüterin Stina Johannes, die durch zwei geblockte Strafstöße zur Siegesheldin aufstieg.
Popp wechselt im Sommer nach 14 Jahren in Wolfsburg zu Borussia Dortmund. So könnte sie mit einem Erfolg Abschied nehmen. "Wir hoffen, dass die Verletzung bis zum Pokalfinale heilt", äußerte Popp, die momentan mit einer Muskelverletzung ausfällt. Doch Johannes hielt stand. "Das haben wir für sie besorgt", sagte die Torfrau danach zu Popp.