"Ich bin hier, um zu wachsen": Martínez strebt nach Erfolg bei Bayer, Alonso als Vorbild
Der 42-Jährige tritt in Leverkusen die Nachfolge des Dänen Kasper Hjulmand an. Wie seinerzeit Alonso ist er als Trainer noch weitgehend unbekannt. Er wolle für Bayer "das Maximum" erreichen: "Ich bin bereit. Ich bin in Leverkusen, um hier zu wachsen", erklärte der frühere Coach des FC Toulouse, der bereits in Katar, Kuwait und in "La Masia", der renommierten Jugendakademie des FC Barcelona, tätig war.
"Leidenschaft" war entscheidend
Nachdem der Wunschkandidat Andoni Iraola abgesagt und sich dem FC Liverpool angeschlossen hatte, überraschte die Verpflichtung von Martínez. Sportdirektor Simon Rolfes räumte ein, dass der Katalane "vielleicht anfangs eine überraschende Wahl" sei. Er betonte jedoch die Gemeinsamkeiten: Martínez besitze "diese Leidenschaft, diesen Eifer, diesen Ehrgeiz. Er traut sich, auch jüngere Spieler einzusetzen. In Frankreich hatte er ein sehr international besetztes Team, was bei uns ebenfalls der Fall ist."
Rolfes unterstrich zudem, dass die "DNA von Bayer" zum spanischen Spielstil passe, und verwies auf den erneuten Spanier als Trainer der Leverkusener. "Als ich 2018 als Sportdirektor begann, war es naheliegend, eine Verbindung zu Spanien zu suchen", so Rolfes. Mit Blick auf die Erfolge des spanischen Klubfußballs in den letzten zwei Jahrzehnten gebe es "dafür einen Grund". Zudem sei Klubboss Fernando Carro Spanier, was ebenfalls helfe.