Hürzeler erläutert seine erneuerte Kritik an Arsenal persönlich
Fabians Hürzeler, der Teamleiter von Brighton und Hove Albion, hat seine Bedenken zur Spielweise des Premier League Führers FC Arsenal auch in einem privaten Gespräch mit dem Kollegen Mikel Arteta wiederholt. "Ich schickte ihm eine Nachricht, in der ich die gleichen Punkte ansprach" wie bei meiner scharfen Stellungnahme nach dem Spiel (0:1), teilte Hürzeler am Freitag mit. Gleichzeitig drückte er Arteta seinen "größten Respekt" für die Leistung aus und sagte: "Ich wäre der Erste, der gratuliert, falls sie die Meisterschaft gewinnen."
Trotzdem hält er es für essenziell, an seinen "Grundsätzen und Ansichten" festzuhalten. Durch die Auseinandersetzung mit Arsenal und dem Zeitmanagement der Gunners entstand unerwartet "viel Aufsehen", gab Hürzeler zu. Dadurch stehe aber "nichts" zwischen ihm und Arteta.
Der Spanier hat geantwortet, "wir führten ein gutes Gespräch. Er teilte seine Sicht, ich meine. Das ist doch der Sinn im Fußball, dass jeder für sein Team eintritt."
Arsenals starke Leistungen seien aber "unbestritten", unterstrich der ehemalige Coach des FC St. Pauli. "Arteta zählt zu den besten Trainern weltweit, er ist ein Vorbild. Dennoch muss man seine Meinung äußern, ohne sie zu verbergen. Auch wenn man aus einem kleineren Verein kommt."
Die Daten und Fakten untermauern seine Position, betonte Hürzeler und wies auf das übermäßige Zeitspiel hin, nicht nur bei Arsenal: "Wir brauchen klare Vorgaben dafür."
Arteta bestätigte den Kontakt am Freitagnachmittag. "Das zeigt viel Positives über ihn als Mensch", meinte er zu Hürzelers Schritt und fügte hinzu: "Ich sehe ihn als hervorragenden Trainer, seine Arbeit in Brighton ist ausgezeichnet."