Großer Eifer: Augsburg plant Ende der misslichen Köln-Serie

Großer Eifer: Augsburg plant Ende der misslichen Köln-Serie

Für den Trainer von Augsburg, Manuel Baum, spielt die ungunstige Historie gegen den 1. FC Köln vor dem 500. Bundesliga Match des Klubs keine Rolle. "Statistiken interessieren mich nicht. Solange wir uns auf unser Spiel konzentrieren, wird alles gut laufen. Darauf freuen wir uns alle", betonte Baum energisch vor dem Duell gegen die Kölner am Freitag (20.30 Uhr, Sky).

Seit acht Begegnungen haben die Schwaben gegen Köln keinen Sieg errungen. Dennoch steuert der FCA mit vier Erfolgen in den letzten fünf Partien und einer Serie von sieben ungeschlagenen Heimspielen auf eine positive Entwicklung zu. "Es zählt, dass wir ehrgeizig bleiben", meinte der Coach des FCA. "Wir sind noch lange nicht zufrieden und möchten motiviert weitermachen. Ich erwarte, dass wir diese Energie aufs Feld bringen. Solche Gefühle bereiten Freude."

Auf ambitioniertere Ziele will Baum derzeit aber nicht eingehen. "Ich schaue immer hoch, wo die Anzeige hängt", scherzte er bei der Frage nach einer Europapokal Qualifikation und ergänzte: "Das Thema haben wir ad acta gelegt. Niemand denkt darüber nach."

Der Tabellenelfte muss weiterhin auf die verletzten Schlüsselspieler Chrislain Matsima und Jeffrey Gouweleeuw verzichten. Wann die beiden wieder einsatzbereit sind, bleibt unklar. "Zu beiden kann ich nichts Genaues sagen", erklärte Baum.

Köln kommt hingegen mit personellen Engpässen ins Spiel. Trainer Lukas Kwasniok muss auf mindestens sieben Profis verzichten. Die Situation sei "nicht ideal", gab Kwasniok zu und motivierte sein Team trotzdem: "Weniger Personal macht tougher." Positiv ist, dass Said El Mala wahrscheinlich spielen kann. Der junge Talente trainierte nach Muskelbeschwerden am Donnerstag wieder mit, wie Kölner Berichte melden.

Wegen des Streiks im Nahverkehr (ÖPNV) rechnet der FCA bei der Anreise und Abreise zur WWK Arena mit "erheblichen Beeinträchtigungen" für die Zuschauer. Es gibt keine Züge oder Busse zum Stadion. Die Augsburger haben daher mehr Parkplätze geschaffen und organisieren einen Shuttle Service mit Bussen.