"Glaube an den Weg": Thioune setzt auf Wende bei Werder

"Glaube an den Weg": Thioune setzt auf Wende bei Werder

Daniel Thioune musste in seinem ersten Spiel bei Werder Bremen nach dem anhaltenden Misserfolg erst einmal Grundlagen aufbauen. "Das Allerletzte, das ich erblicken will, sind gesenkte Köpfe", erklärte der neue Coach nach der 0:1 Niederlage (1:0) gegen den SC Freiburg mit Nachdruck: "Wer den Blick nach unten richtet, übersieht, was direkt vor ihm liegt. Ich habe den Spielern klargemacht, dass sie an unsere Strategie glauben und mir ihr Vertrauen schenken sollen. Elf Spiele ohne Sieg wirken sich auf jeden aus."

Seine Mannschaft müsse gerade "viel aushalten, teilweise auch durch eigene Schuld", erläuterte Thioune weiter: "Schwierige Phasen beeinflussen die Menschen. Es ist entscheidend, jemanden zu haben, der da ist, dem man vertraut und der hilfreiche Ansätze liefert. Genau das wird meine Rolle in den nächsten Wochen sein."

Nach dem frühen Treffer von Jan-Niklas Beste (13.) vermochte Werder trotz mehr als 40 Minuten mit Überzahl nach der Rottrote für Johan Manzambi (52., nach Videoüberprüfung) nicht mehr aufzuholen.