Giulia Gwinns Aufruf an Vereine und DFB: Vorwärts streben
Giulia Gwinn bringt eine klare Haltung zum Ausdruck, sobald es um die offene Lage der Frauen-Bundesliga geht. "Grundsätzlich muss gelten, dass wir alle dasselbe Anliegen teilen: der Frauenfußball in Deutschland soll kontinuierlich Fortschritte machen", erklärte die Anführerin der A-Nationalmannschaft, nachdem kürzlich die Kooperation zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Verband der Frauen-Bundesliga (FBL) auseinandergebrochen war.
Aus Gwinns Perspektive ist unumstritten, "dass sämtliche Beteiligten den gleichen Kurs einschlagen möchten. Und genau das zählt für uns als Spielerinnen am meisten." Angesichts des gewünschten Professionalisierungsprozesses gelten für die 26-Jährige Reden genauso wie Handlungen: "Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten, durch unseren Einsatz auf dem Rasen. Ebenso, indem wir uns außerhalb des Spielfelds Gehör verschaffen."
Seit der Idee einer verbundenen Untergesellschaft von DFB und FBL im frühen Februar gescheitert ist, bleibt der nächste Schritt der Vereine unklar. Aktuell deutet vieles auf eine parallele Organisationsform hin, ähnlich wie im Profibereich der Männer.
Auf dem Tisch liegt ein Basiskontrakt, der die Partnerschaft zwischen DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) festlegt. Zudem mehren sich in der Frauen-Bundesliga Meinungen, die den Beitritt der erst im Dezember 2025 ins Leben gerufenen FBL zur DFL als ideale Option für die Zukunft sehen.