Frühes Aus in der Champions League: Eintracht durchlebt ein tiefes Tal

Frühes Aus in der Champions League: Eintracht durchlebt ein tiefes Tal

Erneut aus einem Turnier ausgeschieden, erneut drei Gegentore kassiert und wieder eine schmerzhale Niederlage zu verarbeiten: Nach dem vorzeitigen Ende in der Champions League ist bei Eintracht Frankfurt die Ernüchterung groß. "Momentan müssen wir als Mannschaft gemeinsam durch eine schwere Phase gehen", erklärte Sportvorstand Markus Krösche nach der 2:3-Niederlage (1:1) bei Qarabag Agdam: "Wir hatten uns selbstverständlich etwas anderes erhofft, als schon jetzt aus der Champions League zu scheiden."

Die Defensivschwächen der SGE hielten auch unter dem Übergangstrainer Dennis Schmitt an. "Wir haben dieselben Fehler wie in den letzten Wochen begangen und uns dadurch selbst den Erfolg vermasselt", bemängelte Krösche. Im vierten Pflichtspiel des Jahres musste Frankfurt zum vierten Mal drei Gegentore hinnehmen. Das insgesamt zwölfte Tor durch Bahlul Mustafazada (90.+4) besiegelte das vorzeitige Ende.

Es komme nun darauf an, "weiterzuarbeiten, uns komplett auf die Bundesliga einzustellen, aber auch gegen Tottenham noch alles für einen Erfolg zu geben", sagte Krösche. Das vorerst letzte Spiel in der Königsklasse gegen die Spurs am nächsten Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) hat durch die Misserfolge in Aserbaidschan an sportlicher Wichtigkeit eingebüsst. Die folgende anspruchsvolle Herausforderung lauert bereits am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Liga gegen die TSG Hoffenheim.

Die Stimmung ist derzeit auf dem Tiefpunkt angelangt, Verteidiger Rasmus Kristensen rang um mögliche Erklärungen. Er und seine Teamkollegen seien "nicht schlechtere Spieler als im letzten Jahr oder vergangenen Sommer", betonte der Däne: "Es steckt im Kopf, wir müssen etwas anpassen und einfach weitermachen. Besser werden, alle zusammen als Einheit."